Die richtige Uhrengrösse ergibt sich aus Ihrem Handgelenkumfang: unter 16 cm 36 mm, zwischen 16 und 17,5 cm 36 bis 39 mm, über 17,5 cm 39 bis 41 mm. Das ist die verlässlichste Regel, und sie verhindert den häufigsten Fehler: eine zu grosse Uhr zu kaufen, weil sie auf dem Foto beeindruckend wirkt.
Nehmen Sie ein Massband oder ersatzweise einen Papierstreifen und ein Lineal. Legen Sie es direkt oberhalb des hervorstehenden Handgelenksknochens an, dort wo die Uhr tatsächlich sitzt, ohne zu ziehen. Notieren Sie das Mass in Zentimetern. Das ist die einzige Zahl, die zählt, weit vor Ihrer Körpergrösse oder Statur.
Zwei Uhren mit 41 mm können sich am Handgelenk völlig unterschiedlich anfühlen. Drei Masse spielen dabei eine Rolle.
Das ist der Abstand zwischen den beiden Enden der Hörner, an denen das Armband sitzt. Er entscheidet, und nicht der Durchmesser, ob die Uhr über Ihr Handgelenk hinausragt. Eine einfache Regel: Dieser Abstand muss kleiner bleiben als die Breite Ihres Handgelenks. Ein 41-mm-Gehäuse mit kurzen, nach unten gezogenen Hörnern sitzt oft besser als ein 39-mm-Gehäuse mit langen, geraden Hörnern.
Eine Automatikuhr ist konstruktionsbedingt höher als eine Batterieuhr: Rotor und Zugfeder brauchen Platz. Unter 13 mm gleitet sie mühelos unter die Hemdmanschette. Darüber bleibt sie am Stoff hängen und fällt stärker auf.
Ein helles Zifferblatt reflektiert das Licht und lässt das Gehäuse etwas grösser wirken; ein dunkles lässt es optisch schrumpfen. Wenn Sie zwischen zwei Durchmessern schwanken, nehmen Sie mit einem schwarzen Zifferblatt ruhig den grösseren, ohne dass die Uhr wuchtig wirkt, und ein helles Zifferblatt gibt einem kleinen Gehäuse Präsenz.
36 mm ist der historische Durchmesser der Uhrmacherei. Bis in die 1990er-Jahre war das die Standardgrösse für Herrenuhren, heute ist es das gefragteste Unisex-Format. Dezent, elegant und überall passend, vom Büro bis zum Abendessen. Siehe die 36-mm-Uhren.
39 mm ist der moderne Kompromiss: präsent genug, um gesehen zu werden, vernünftig genug, um nie zu stören. Wenn Sie sich nicht auskennen und nichts falsch machen wollen, ist das die Standardwahl.
41 mm füllen das Handgelenk und ziehen Blicke an. Das ist der heutige Standard bei sogenannten Herrenuhren. Für ein harmonisches Bild braucht es ein Handgelenk von mindestens 17 cm. Siehe die 41-mm-Uhren.
Wenn Sie für jemand anderen kaufen und das Handgelenk nicht messen können, sind 39 mm die sicherste Wahl, oder 36 mm für eine Frau. Das Armband lässt sich anpassen, und Sie haben 30 Tage Zeit für einen Umtausch, falls die Grösse nicht stimmt. Siehe auch unseren Ratgeber zum Verschenken einer Uhr.
Ja, sofort: Die Hörner stehen über das Handgelenk hinaus und das Armband knickt scharf nach unten ab, statt der Haut zu folgen. Das ist das deutlichste Zeichen für die falsche Grösse.
Natürlich, das ist sogar ein starker Trend. Die einzige Grenze bleibt die Gehäuselänge: Stehen die Hörner über das Handgelenk hinaus, leidet der Komfort.
Ja. Sie haben 30 Tage Zeit, die Uhr zurückzusenden und den vollen Kaufpreis erstattet zu bekommen, ohne Begründung.
Um die Modelle in jedem Durchmesser zu sehen, stöbern Sie im gesamten Katalog.