-15% ab 2 Uhren · -20% ab 3 · Lederboxen gratisKostenloser Expressversand2 Jahre Garantie30 Tage Rückgabe4,9/5 · Über 300 zufriedene KundenEchtes Seiko-UhrwerkSchweizer Marke-15% ab 2 Uhren · -20% ab 3 · Lederboxen gratisKostenloser Expressversand2 Jahre Garantie30 Tage Rückgabe4,9/5 · Über 300 zufriedene KundenEchtes Seiko-UhrwerkSchweizer Marke
Kaufratgeber

Saphir- oder Mineralglas: der Unterschied, der wirklich zählt

Saphirglas ist etwa zehnmal kratzfester als Mineralglas: Es ist das Bauteil, das entscheidet, ob Ihre Uhr in fünf Jahren noch schön aussieht. Es ist ausserdem das Detail, an dem Hersteller zuerst sparen, wenn sie den Preis drücken wollen.

Die drei Gläser, die an Uhren verbaut werden

Acryl (Plexiglas)

Das günstigste Glas. Es zerkratzt so leicht, dass es schon in der Hosentasche Spuren bekommt, hat aber einen Vorteil: Kratzer lassen sich mit Polierpaste herausarbeiten. Man findet es an Vintage-Uhren und im untersten Preissegment.

Mineralglas

Gehärtetes Glas, etwa 5 auf der Mohs-Härteskala. Es ist der Standard bei günstigen Uhren. Kleine Stösse hält es aus, aber es verkratzt bei Kontakt mit Sand, einem Schlüssel oder einem Türrahmen, und die Kratzer bleiben.

Synthetischer Saphir

Im Labor gezüchteter Korund, Härte 9 von 10, direkt hinter Diamant. Im Alltag zerkratzt ihn praktisch nichts: weder Schlüssel noch Beton noch eine Autotür. Seine einzige Schwäche: Bei einem heftigen frontalen Schlag ist er spröder als Mineralglas. Es ist das Glas, das in jeder Modora-Uhr steckt.

Warum es bei einer bezahlbaren Uhr das wichtigste Kriterium ist

Ein Werk lässt sich reparieren, ein Armband ersetzen, ein Gehäuse neu polieren. Das Glas dagegen ist das, worauf Sie fünfzigmal am Tag schauen. Eine Uhr mit zerkratztem Glas wirkt abgenutzt, selbst wenn sie einwandfrei läuft. Bei knappem Budget altert eine Uhr mit ordentlichem Werk und Saphirglas besser als eine mit prestigeträchtigerem Werk, aber Mineralglas.

Wie Sie erkennen, welches Glas eine Uhr hat

Die Entspiegelung verändert das Ablesen

Unbeschichteter Saphir reflektiert etwas stärker als Mineralglas. Eine Entspiegelung, innen oder beidseitig aufgebracht, nimmt die meisten dieser Reflexe weg und lässt das Zifferblatt wirken, als läge gar kein Glas darüber. Das unterscheidet eine Uhr, die sich in praller Sonne angenehm ablesen lässt, von einer, bei der man das Handgelenk drehen muss, um die Uhrzeit zu erkennen.

Saphirglas pflegen

Es braucht nichts Besonderes. Ein Mikrofasertuch, bei Bedarf leicht feucht, genügt. Vermeiden Sie Scheuermittel und ammoniakhaltige Glasreiniger, die dem Saphir zwar nichts anhaben, aber Dichtungen und Entspiegelung angreifen können. Sollte Ihr Saphir doch einmal zerkratzen, ist er auf etwas sehr Hartes getroffen, etwa Schleifpapier oder einen Schleifstein: Ein Uhrmacher tauscht ihn aus, das bleibt günstig.

Häufige Fragen

Kann Saphirglas brechen?

Ja, bei einem heftigen direkten Schlag auf das Glas, etwa beim Sturz auf eine Betonkante. Es ist sehr kratzfest, aber spröder als Mineralglas, das Stösse besser aufnimmt.

Synthetischer oder natürlicher Saphir, gibt es einen Qualitätsunterschied?

Nein, chemisch ist es dasselbe Material. Synthetischer Saphir ist sogar reiner und vollkommen transparent, was der Naturstein nicht ist.

Haben alle Modora-Uhren Saphirglas?

Ja, im gesamten Katalog, auch bei den Modellen unter 250 Franken. Das war von Anfang an eine Entscheidung: Wir sparen lieber bei der Werbung als beim Glas.

Um das andere Kernstück einer bezahlbaren Uhr zu verstehen, lesen Sie unseren Ratgeber zum Seiko-NH35-Werk.

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